Schöpfung bewahren – Klima schützen

Kirchen in Darmstadt und Region rufen zur Beteiligung an Klimaschutzprotesten am Freitag, 29. November, in Darmstadt auf

Nach dem von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern als unzureichend kritisierten „KlimaPaket“ der Bundesregierung und wenige Tage vor der nächsten Weltklimakonferenz in Madrid ruft „Fridays for Future“ in Darmstadt zu einer Demonstration am Freitag, 29. November, 12 Uhr auf. Die Kirchen in Darmstadt und Region tragen das Anliegen mit, sich gemeinsam für sozial gerechten Klimaschutz einzusetzen.

Die Leitungen der Evangelischen Dekanate Darmstadt-Stadt und Darmstadt-Land, das Katholische Dekanat Darmstadt und die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Darmstadt (ACK) rufen zur Unterstützung der Aktion auf und werden selbst daran teilnehmen.

Darüber hinaus regen sie an, das Thema in den Gottesdiensten am 1. Advent (1. Dezember) etwa in einer „Klimafürbitte“ aufzunehmen.


Dekanin Ulrike Schmidt-Hesse, Dekan Arno Allmann, Dekan Dr. Christoph Klock und der ACK-Vorsitzende Bernd Lülsdorf erklären: „Wir zollen den Protestierenden von „Fridays for Future“ großen Respekt und unterstützen die Anliegen der jungen Generation. Wir bitten daher die Mitglieder unserer Gemeinden, ihr Engagement für Klimagerechtigkeit sowohl im persönlichen als auch im kirchlichen und gesellschaftlichen Leben deutlich zu verstärken. Die Bewahrung der Schöpfung ist schon seit Jahrzehnten ein zentrales Thema für die Kirche. Wir verstehen die von Gott geschaffene Welt als Gabe, die uns Menschen geschenkt und anvertraut ist. Damit ist der Auftrag verbunden, sorgsam mit ihr umzugehen und sie zu bewahren. Deshalb ist es wichtig, für Klimagerechtigkeit und eine gute Zukunft für alle zu beten und auf die Straße zu gehen. Zugleich gilt es kritisch zu prüfen, ob wir im jeweils eigenen Bereich genug für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit tun.“

Darmstädter Adventskalender erschienen

ACK präsentiert den 17. Darmstädter Adventskalender | Über 400 Veranstaltungen aller Kirchen in Darmstadt auf einen Blick

Zum 17. Mal erscheint in diesem Jahr der Darmstädter Adventskalender. Auf 24 Seiten werden für jeden Tag des Advents alle Veranstaltungen in allen Darmstädter Kirchen präsentiert. Darunter finden sich natürlich viele besondere Gottesdienste, aber auch Mitmachaktionen, Konzerte, Theaterveranstaltungen, Kinderprogramme uvm. die den Advent erst zu einer besonderen Zeit machen.

Der Adventskalender wird veröffentlicht von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Darmstadt. Das besondere an dieser Übersicht ist, dass evangelische, freikirchliche, orthodoxe und katholische Veranstaltungen in verbundener Eintracht gemeinsam präsentiert werden. Dies gilt natürlich auch für die Übersicht aller Gottesdienste, Krippenfeiern und Angebote am Heiligen Abend und an Weihnachten.

Der Adventskalender richtet sich dabei an jeden. Er ermöglicht Teilhabe für jede Frau, jeden Mann und jedes Kind, denn fast alle 400 Veranstaltungen kosten keinen Eintritt.

Der Darmstädter Adventskalender ist ab diesem Wochenende in allen Kirchen und kirchlichen Einrichtungen und im Darmstadtshop auf dem Luisenplatz zu haben. Natürlich kostenlos!

Adventskalender 2019

Einstehen gegen Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit

„Wir trauen um die Menschen, die in Halle getötet wurden. Wir fühlen mit den Angehörigen und den Menschen, die in Schrecken versetzt wurden. Wir verurteilen antisemitische Hetze und Gewalt aufs Schärfste. Jüdinnen und Juden müssen ihren Glauben in Freiheit und ohne Angst leben können. Wir rufen dazu auf, im Alltag gegen Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit einzustehen! Als Zeichen der Solidarität mit unseren jüdischen Glaubensgeschwistern laden wir zu einer Mahnwache am kommenden Sonntag, dem Laubhüttenfest, um 18 Uhr vor der Synagoge in Darmstadt ein.“

Wege zum Anderen gehen

Ökumenischer Gottesdienst zum Europa-Wochenende vor Grenzgang | 10 Partnerstädte sind vertreten

Am 4. Mai 2019 um 10.15 Uhr findet auf dem Grundstück Hilpertstraße 31 der Europagottesdienst als Gottesdienst im Grünen statt. Im Anschluss daran beginnt der Grenzgang. Der Gottesdienst wird gestaltet von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Darmstadt unter dem Motto Wege zum Anderen – Paths to the other.

Am Europawochenende der Stadt Darmstadt lädt die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Darmstadt seit Jahren die Delegierten aus den Partnerstädten und die Bürger der Stadt Darmstadt zu einem ökumenischen Gottesdienst ein. In diesem Jahr gilt es ganz besonders Dank zu sagen für 60 Jahre Verschwisterung mit Chesterfield.

Die Gemeinschaft der Menschen in Europa verbindet eine Vielzahl an gemeinsamen Werten und Ideen. Die Geschichte der Partnerstädte spricht ein deutliches Wort und ist zugleich ein starkes Zeichen für den Frieden, den wir hier (er-)leben dürfen.

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes wird es darum gehen „Wege zum Anderen“ zu finden. Mitten in einer Zeit in der wir erleben, dass diese WEGE zueinander beileibe keine Selbstverständlichkeit sind und ständig neu gelegt werden müssen.

Die Liturgie des Gottesdienstes gestalten Pfarrerin Sylvia Richter und Pastoralreferent Bernd Lülsdorf, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen. Die Ansprache hält Pfr.in Ulrike Hofmann.

Nacht der Kirchen in Darmstadt 2019: „Komm, sei Gast!“

Zauber der späten Stunde: Nur alle zwei Jahre geschieht es, dass Darmstadts Kirchen in der Nacht offen sind. Sie laden die Menschen ein zu kulturellen und spirituellen Angeboten und auch dazu, die Gotteshäuser mit zunehmender Dunkelheit neu und anders kennenzulernen.

Am 14. Juni 2019 ist es wieder soweit. Freuen Sie sich auf Hessens größtes Kirchenfest und die Begegnung mit Menschen aller christlichen Konfessionen. Ergänzend dazu stellt die „Meile der Menschlichkeit“ in der Wilhelminenstraße Hilfsangebote für Menschen in besonderen Lebenssituationen vor.

„Komm, sei Gast!“ lautet auch in diesem Jahr das Motto. Schön, wenn Sie sich angesprochen fühlen.

Ihr Nacht-der-Kirchen-Team.

Vorstandswahlen in der ACK

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Darmstadt hat den Vorstand für zwei Jahre gewählt | Beratung über anstehende Projekte

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Darmstadt hat am 18. Mai 2018 im Gemeindezentrum der Adventgemeinde „LIZ“ in der Heidelberger Straße den Vorstand neu gewählt, über anstehende Projekte beraten und eine Intensivierung der Arbeit in der Folge der Darmstädter Erklärung beschlossen.

In den Vorstand gewählt wurde je ein Vertreter aus den vier Konfessionsfamilien: Evangelisch, Evangelisch-Freikirchlich, Katholisch und Orthodox. Im Einzelnen sind dies Marcus Grieb von der Evangelisch-methodistischen Gemeinde, Pfarrerin Ulrike Hofmann vom Evangelischen Dekanat Darmstadt-Stadt, Evangelos Kyprianidis von der Griechisch-Orthodoxen Gemeinde und Bernd Lülsdorf vom Katholischen Dekanat Darmstadt. Bernd Lülsdorf wurde in seiner Aufgabe als Vorsitzender der ACK bestätigt.

Nicht mehr zu den Vorstandswahlen angetreten war Frau Isolde Nees aus der Paul-Gerhardt-Gemeinde in der Waldkolonie. Sie war seit Januar 2010 im Vorstand der ACK tätig. Der Vorsitzende dankte ihr für ihr großes Engagement und erinnerte daran, dass vor allem das 2016 zum 25 jährigen Bestehen der ACK Darmstadt erschienene Buch „Wir tun was uns eint“ ohne sie nicht denkbar gewesen wäre.

Weiterhin wurde in der Sitzung Rückschau zu zwei vergangenen Veranstaltungen, dem 50. Ökumenischen Kreuzweg und den Europagottesdienst, gehalten und der 14. Juni 2019 wurde als Termin für die Nacht der Kirchen festgelegt. Besonders wichtig war den Delegierten die Intensivierung der Arbeit in der Folge der Darmstädter Erklärung vom 31.10.2017 unter anderem in der Stärkung der theologischen Arbeit der ACK aber auch in der Intensivierung der Bewusstseinsbildung für die Ökumene.

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Darmstadt ist der Zusammenschluss aller Christlichen Kirchen in Darmstadt und versteht sich sowohl als zentraler Diskussionsort als auch Impulsgeber für die Ökumene in Darmstadt.

Für den Frieden eintreten

Ökumenischer Gottesdienst in der Katholischen Innenstadtkirche St. Ludwig zum Europa-Wochenende | 10 Partnerstädte sind vertreten

In der Katholischen Innenstadtkirche St. Ludwig, Wilhelminenplatz 9, 64283 Darmstadt findet zum Europa-Wochenende am 27. April 2018 von 17.30 –
18.15 Uhr der ökumenische Europa-Gottesdienst statt.

Am Europawochenende der Stadt Darmstadt lädt die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Darmstadt seit Jahren die Delegierten aus den Partnerstädten und die Bürger der Stadt Darmstadt zu einem ökumenischen Gottesdienst ein. In diesem Jahr gilt es ganz besonders Dank zu sagen für 60 Jahre Verschwisterung mit Alkmaar und Troyes, 50 Jahre Graz und Trondheim, 30 Jahre Plock und 25 Jahre Liepaja.

Die Gemeinschaft der Menschen in Europa verbindet eine Vielzahl an gemeinsamen Werten und Ideen. Die Geschichte der Partnerstädte spricht ein deutliches Wort und ist zugleich ein starkes Zeichen für den Frieden, den wir hier (er-)leben dürfen.

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes wird das Wasser stehen, Zeichen für Leben und Lebendigkeit aber auch für die Verantwortung gegenüber den Menschen, die dazu keinen Zugang haben.

Die Moderation des Gottesdienstes haben Pfarrerin Ulrike Hofmann und Pastoralreferent Bernd Lülsdorf, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen. Musikalisch wird der Gottesdienst begleitet von Regionalkantor Jorin Sandau.

Wege der Toleranz gehen

Hochrangige Kirchenleitende und rund 500 Gläubige nehmen am 50. ökumenischen Kreuzweg teil

Es braucht schon ein paar Hände, um das mächtige Kreuz an den Stationen aufzurichten. Und es geht nur gemeinsam. Jeweils fünf Personen trugen das Kreuz zu den fünf Stationen des 50. Ökumenischen Kreuzweges, der von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Darmstadt verantwortet wird. Ein schönes Zeichen für das Miteinander der Konfessionen – und das seit 50 Jahren. Es ist dasselbe Holzkreuz, fünf Meter lang und drei Meter breit, das bereits 1968 in der Karwoche durch die Straßen Darmstadts getragen wurde. „Es war dieselbe Resonanz damals wie heute“, sagt Angelika Suszka aus der katholischen Innenstadtgemeinde St. Ludwig, die vor 50 Jahren schon dabei war und den ersten ökumenischen Kreuzweg mit vorbereitet hat. Auch Claus Bork ist ein Mann der ersten Stunde: Der Ehrenamtliche aus der Stadtkirchengemeinde trug schon vor 50 Jahren das Kreuz und sollte für drei Jahrzehnte verantwortlich bleiben für den Transport zur ersten Station und zurück zum Aufbewahrungsort.

Der 50. ökumenische Kreuzweg stand unter dem Motto der Jahreslosung 2018 „Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst“. Zur Eröffnung sang ein ökumenischer Projektchor unter der Leitung von Dekanatskantor Wolfgang Kleber eine Vertonung des Wortes aus dem Buch der Offenbarung von dem Komponisten Kurt Hessenberg. Regionalkantor Jorin Sandau spielte die Orgel.
Rund 500 Gläubige aus verschiedenen Konfessionen nahmen am Dienstag der Karwoche an dem Kreuzweg teil, der von St. Ludwig über Grafenstraße, Luisenplatz und Friedensplatz zur Stadtkirche führte. Zahlreiche Kirchenleitende waren gekommen: Dr. Volker Jung, Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, ging an der ersten Station in St. Ludwig darauf ein, dass Glaubens- und Religionsfreiheit nur mit Toleranz gelebt werden könne. Aus den Seligpreisungen Jesu gehe die Sehnsucht nach Frieden und Gerechtigkeit hervor: „Das weist uns den Weg – uns als Christinnen und Christen aller Konfessionen.“ Anschließend trug er das Kreuz gemeinsam mit dem Mainzer Bischof Dr. Peter Kohlgraf, dem Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Darmstadt, Bernd Lülsdorf, Pfarrerin Sylvia Richter vom Ökumenischen Gemeindezentrum Kranichstein sowie Claus Bork die Wilhelminenstraße hinunter bis zum Stadthaus in der Grafenstraße.
Hier sprach der Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch von der Wissenschaftsstadt als „Ort der Integration und des Zusammenlebens von Menschen“. Darmstadt solle auch weiterhin für viele Menschen Heimat bleiben, sein und werden. Nächste Station war die Sparkasse am Luisenplatz. Die Verheißung Gottes in der Jahreslosung gelte bedingungslos allen, die nach Leben dürsten – „ohne Unterschied der Person, des Geschlechts oder der Nation“, sagte Dr. Karl-Heinz Wiesemann, Bischof von Speyer und Vorsitzender der ACK Deutschland. Er gedachte Menschen, die grundlegender Rechte beraubt werden „durch Terror oder Krieg, Verfolgung oder willkürliche Justiz“. An den Stationen begleitete der Posaunenchor des Evangelischen Dekanats Darmstadt-Stadt unter der Leitung von Karin Schiller die Lieder der Kreuzweggemeinde. Die vierte Station fand nahe der Baustelle am Friedensplatz am Weißen Turm statt, neben der Gedenktafel für die Opfer des Luftangriffs am 11. September 1944 auf Darmstadt. Neben Frieden sei auch die Bewahrung der Schöpfung eine besondere ökumenische Aufgabe, ein Dialogprozess, sagte hier Vasilios Tsiopanas, Vikarbischof der Griechisch-Orthodoxen Metropolie in Deutschland.
In der Stadtkirche, der fünften und letzten Station des 50. ökumenischen Kreuzweges, dankte Bischof Dr. Peter Kohlgraf dafür, dass hier gemeinsam gebetet werden könne „trotz der Verletzungen der Vergangenheit und trotz der Trennungen, die bis in die Gegenwart bestehen“. Die Taufe verbinde die Konfessionen und der gemeinsame Auftrag, „Zeugen des Evangeliums Jesu Christi zu sein“. Im ökumenischen Bemühen könne noch mehr verinnerlicht werden, „die Stärken der anderen Kirchen und Gemeinschaften wahrzunehmen, sich bereichern zu lassen und voneinander zu lernen – ohne das Ziel der Einheit aus den Augen zu verlieren“.
Auch Bischof Hans-Jörg Voigt von der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche in Deutschland (SELK) und die Apostel Volker Kühnle und Clement Haeck von der Neuapostolischen Kirche nahmen am Kreuzweg teil. Mit Gebeten und Lesungen waren ebenso Dekan Winfried Klein vom Katholischen Dekanat Darmstadt, Dekan Arno Allmann vom Evangelischen Dekanat Darmstadt-Land, Pfarrer Dr. Raimund Wirth, stellvertretender Dekan des Evangelischen Dekanats Darmstadt-Stadt, Pfarrer Dr. Christoph Klock, stellvertretender Dekan des Katholischen Dekanats Darmstadt, Pfarrerin Sylvia Richter und Pastoralreferentin Sonja Knapp, beide aus dem Ökumenischen Gemeindezentrum Kranichstein, Peter-Matthias Kiehl, Pfarrer der SELK in Kranichstein, Evangelos Kyprianidis von der griechisch-orthodoxen Gemeinde St. Nikolaos in Eberstadt und Isolde Nees von der ACK Darmstadt beteiligt.
Für EKHN-Kirchenpräsident Dr. Volker Jung war es etwas ganz Besonderes, beim 50. Ökumenischen Kreuzweg in Darmstadt dabei gewesen zu sein. Dieser sei ein demonstratives Zeichen in der Stadt: „Wir brauchen das Kreuz nicht zu verstecken.“ Bernd Lülsdorf freute sich sehr über die große Resonanz: „Wir in Darmstadt haben seit einigen Jahrzehnten einen guten Weg der Ökumene hinter uns“, so der Vorsitzende der ACK Darmstadt, „wir freuen uns sehr über den Rückenwind durch die Kirchenleitenden der Konfessionen und werden diesen Weg in Stadt und Region fortsetzen.“ Die Kollekte von mehr als 1200 Euro ging jeweils zur Hälfte an die Versöhnungsarbeit zwischen den Religionen am Collège des Frères in Bethlehem, der Partnerschule der Edith-Stein-Schule Darmstadt, sowie an die Arbeit der ACK Darmstadt.

Rebecca Keller / Öffentlichkeitsarbeit Evangelisches Dekanat Darmstadt-Stadt

50. Ökumenischer Kreuzweg in Darmstadt

Ökumenischer Jubiläumskreuzweg führt durch die Innenstadt | Beteiligung von Kirchenleitenden aus allen Konfessionen

Am 27. März 2018 um 17.30 h gehen zum 50. Mal Christen aller Konfessionen miteinander im Zeichen des Kreuzes durch die Straßen der Stadt Darmstadt. Treffpunkt ist die Katholische Innenstadtkirche St. Ludwig am Wilhelminenplatz.

In den demonstrationsreichen Jahren 1967/1968 wollten die Evangelische Stadtkirche und die Katholische Kirche St. Ludwig ebenfalls auf die Straße gehen, „um die heilsame und heilbringende Botschaft unseres gekreuzigten Herrn Christus auch außerhalb der Kirchenmauern einzubringen“, so Pfr. Knodt in seiner Ansprache beim 25. Ökumenischen Kreuzweg. Dieser erste gemeinsame Weg ist seitdem jährlich fortgesetzt worden – mit Ausnahme des Jahres 1970 – und somit einer der ältesten ökumenischen Traditionen in Darmstadt. In diesem Jahr gehen wir den 50. Ökumenischen Kreuzweg.

Kreuzweg 2018
Kreuzweg 2018

Zu diesem Jubiläum kommen Kirchenleitende aus allen Konfessionen. Neben Kirchenpräsident Dr. Volker Jung von der EKHN und Bischof Dr. Peter Kohlgraf vom Bistum Mainz werden Bischof Hans-Jörg Voigt von der Selbständig-lutherischen Kirche in Deutschland, Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann, Vorsitzender der ACK Deutschland, die beiden Apostel Volker Kühnle und Clement Haeck, Landesapostel der Neuapostolischen Kirche und Vertreter der Orthodoxen Kirchen erwartet. Die Politik ist ebenfalls vertreten, u.a. Oberbürgermeister Jochen Partsch hat seine Teilnahme bereits zugesagt.

Der 50. Ökumenische Kreuzweg steht wie in jedem Jahr unter der Jahreslosung. 2018 lautet die Losung: „Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst“. Dies ist nicht nur eine spirituelle Verheißung, sondern uns im hohen Grad Mahnung, dass wir als Christen auch im Jahr 2018 gegen das Unheile und Ungerechte in unserer Welt und in unserer Gesellschaft auf die Straße gehen, und für die heilsame und heilbringende Botschaft des Gekreuzigten einstehen.

7. Nacht der Kirchen in Darmstadt

am 23. Juni: „Komm, sei Gast!“

Nacht der Kirchen 23. Juni 2017Musik, Tanz und Theater, Meditation und Gebet: Zur 7. Nacht der Kirchen in Darmstadt ist jeder eingeladen, der sich vom Programm angesprochen fühlt oder neue Kirchen kennenlernen möchte. Ab 19 Uhr bis nach Mitternacht halten am Freitag, 23. Juni, mehr als 50 Kirchen und andere Veranstaltungsorte im ganzen Stadtgebiet ihre Türen offen, laden ein, Gast zu sein.

In diesem Jahr steht Hessens größtes Kirchenfest im Zeichen der Reformationsfeierlichkeiten und unterstreicht damit einmal mehr das ökumenische Miteinander von evangelischen, katholischen, freikirchlichen und orthodoxen Christen.

Die „Meile der Menschlichkeit“ findet in diesem Jahr zum ersten Mal in Darmstadt statt. Im Rahmen der „Nacht der Kirchen in Darmstadt 2017“ präsentieren auf der Wilhelminenstraße – zwischen Luisenplatz und Ludwigskirche – mehr als zwanzig christliche Hilfsorganisationen auf Bundesebene und die sozialen Einrichtungen der Kirchen in unserer Region ihr Engagement für unsere Gesellschaft.

Einer der Schwerpunkte der „Meile der Menschlichkeit“ besteht im Engagement für eine gerechtere Welt. „Fluchtursachen“ und „Fluchtschicksale“ werden ebenso vermittelt wie die Chancen, die eine inklusive Gesellschaft für alle Menschen mit sich bringt.

Die „Meile der Menschlichkeit“ wird um 15.00 Uhr eröffnet mit einem Programm auf der Bühne am Luisenplatz. Dort wird es Musik und Information und immer wieder auch Talkrunden zum Engagement der Christen für die Gesellschaft geben. Um 22.00 Uhr schließt die Veranstaltung.

Schirmherr der „Meile der Menschlichkeit“ ist Oberbürgermeister JochenPartsch.