Was bleibt, wenn alles fließt? Trittsteine in der flüchtigen Moderne

Podiumsdiskussion
Freitag, 24. März 2017, 19.30 Uhr Darmstadt, Justus-Liebig-Haus, Große Bachgasse 2, Darmstadt

Reformation ökumenisch 2017 Der Begriff ’flüchtige Moderne‘ wird im gleichnamigen Buch von Zygmunt Bauman als Bild einer Moderne eingeführt, „die sich durch exterritorial und mobil gewordene Machtstrukturen auszeichnet. Das Individuum ist zwar in die Freiheit entlassen, muss das soziale Gewebe jedoch in Heimarbeit selbst herstellen. Es gibt kein Schaltzentrum der Macht mehr, die Strukturen sind flüchtig, die Freiheit beliebig. In seiner mitreißenden Analyse wagt Zygmunt Bauman einen Ausblick auf eine Zeit nach der Zweiten Moderne; die Risikogesellschaft mit ihren flexiblen Menschen läuft auf eine flüchtige Moderne zu, in der Revolutionen, die ja etwas Bestehendes auflösen sollen, keinen Ansatzpunkt mehr haben.“ (Quelle: Wikipedia) Inmitten dieser gesellschaftlichen Entwicklung stehen die Kirchen mit ihrem grundsätzlich anderen Anspruch aus dem Evangelium, allerdings als ein Anbieter unter vielen anderen. In der Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Politik, Kunst, Gesellschaft, Forschung, Sport und Kirche werden die Teilnehmenden zu den eigenen Positionen zu dieser Analyse befragt. Ebenso werden die persönlichen Fixpunkte im Prozess der Veränderung betrachtet. Woran halten sich Menschen fest, wenn sich alles Bestehende auflöst?

Veranstalter: Ev. Dekanat Darmstadt-Stadt, Ev. Dekanat Darmstadt-Land, Kath. Dekanat Darmstadt, Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Darmstadt

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